Ihr Weg zurück zum Führerschein mittels Alkolock

Neu ab September 2017: Mobil bleiben mit der Alkohol-Wegfahrsperre als Alternative zur bisherigen Variante des Führerscheinentzugs.

Das KFV (Kuratorium für Verkehrssicherheit) unterstützt Sie gerne auf Ihrem Weg zurück zum Führerschein.

Was ist die Alkohol-Wegfahrsperre?

Vorteile

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Mobilitätserhalt
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Anreiz zu rascher Verhaltensänderung
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Vermeidung von Rückfällen
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Vermeidung von alkoholisierten Schwarzfahrten
 

Wir unterstützen Sie gerne!


Als zur Durchführung von Nachschulungen und Verkehrspsychologischen Untersuchungen ermächtigte Stelle (laut § 6 FSG-NV und § 19 FSG-GV) unterstützen wir Sie gerne auf Ihrem Weg zurück zum Führerschein.
Das KFV (Kuratorium für Verkehrssicherheit) ermöglicht Ihnen die Teilnahme an den begleitenden Maßnahmen zum Führerscheinentzug innerhalb der gesetzlichen Frist. Dies ist eine Voraussetzung für die Antragsstellung zum Alternativen Bewährungssystem bei der Behörde.

KONTAKT

Telefon: +43-(0)5 77 0 77-7
E-Mail: fuehrerscheinweg@kfv.at
Nähere Details zu den Produkten des KFV (Kuratorium für Verkehrssicherheit)
finden Sie unter

Ablauf

Der Ablauf umfasst im Wesentlichen folgende Elemente:

Nach Erhalt des
Bescheids:

  • Information über die zu absolvierenden Maß­nahmen (Nachschulung, Verkehrs­psychologische Untersuchung etc.)
  • Anmeldung zum Kurs unter www.führerscheinweg.at
  • Erfolgreiche Absolvierung der Nachschulung oder der Verkehrspsychologischen Untersuchung innerhalb der ersten Hälfte der verordneten Entzugsdauer, soweit erforderlich
  • Entscheidung für das Programm der Alkohol-Wegfahrsperre

Vor dem Start
des Programms:

  • Antrag des Teilnehmers bei der Behörde
  • Teilnehmer erhält Informationen und Gerät von ABS-Institution und informiert diese über den (die) verwendeten Pkw
  • Einbau des Geräts in der Fachwerkstätte
  • 1. Mentoringgespräch und Freischaltung des Geräts
  • Ausstellung des Führerscheins (Code 69 – beschränkt auf Fahrzeuge mit einer alkoholempfindlichen Wegfahrsperre)

Während des
Programms:

  • Lenken nur von Pkw und Pkw mit leichtem oder schwerem Anhänger (Klassen B und BE)
  • Mentoringgespräche alle zwei Monate
  • Alle Versuche, das Fahrzeug alkoholisiert in Betrieb zu nehmen, werden registriert; ebenso alle Malversationen rund um das Gerät

Am Ende des
Programms:

  • Abschließendes Mentoringgespräch
  • Ausbau des Gerätes (eine freiwillige Weiternutzung ist selbstverständlich möglich)
  • Ausstellung eines neuen Führerscheins (ohne Code 69)
Der exakte Ablauf wird durch die vom BMVIT (Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie)
beauftragte ABS-Institution definiert.

Dauer des Programms

Die Dauer des Bewährungssystems richtet sich nach der Schwere des Delikts und beträgt das Doppelte der Restentzugsdauer, d.h. der nach Verstreichen der Mindestentzugsdauer noch verbleibenden Entzugszeit. Zumindest sechs Monate sind aber in jedem Fall zu absolvieren.

Delikt Geldstrafe verpflichtende
Maßnahme(n)*
Variante Führerscheinentzug Variante Alternatives Bewährungssystem
0,8 – 1,19 ‰ € 800 bis
€ 3.700
Verkehrscoaching sofern Entzug ≥ 4 Monate: mind. 2 Monate Führerscheinentzug + mind. 6 Monate Alternatives Bewährungssystem
1,2 – 1,59 ‰ € 1.200 bis € 4.400 Nachschulung mind. 4 Monate mind. 2 Monate Führerscheinentzug + mind. 6 Monate Alternatives Bewährungssystem
ab 1,6 ‰ oder Verweigerung der Untersuchung € 1.600 bis € 5.900 Nachschulung, Verkehrspsychologische Untersuchung, amtsärztliche Untersuchung mind. 6 Monate mind. 3 Monate Führerscheinentzug + mind. 6 Monate Alternatives Bewährungssystem

*die Behörde kann bei Bedarf weitere Maßnahmen anordnen

Alkolock-Rechner

Dieser Rechner gibt Auskunft über die tatsächliche Führerscheinentzugsdauer, die Fahrtzeit mit dem Alkolock und
die Gesamtdauer.

Bitte beachten Sie, dass es sich hierbei um einen berechneten Idealwert handelt und Abweichungen aufgrund von behördlichen Anordnungen möglich sind.


Bitte geben Sie hier die Führerscheinentzugsdauer laut Bescheid ein:


Gründe für die
Alkohol-Wegfahrsperre